Förderverein zur Erhaltung von St. Nikolai zu
Bauer in Wehrland e.V.



Die Dorfkirche St. Nikolai zu Bauer

Zeichnung der Kirche St. Nikolai zu Bauer-Wehrland von Klaus Berge

wurde schon im 13. Jahrhundert erbaut.
 
Sie war in einem schlechten baulichen Zustand und bedurfte einiger dringender Reparaturen, damit sie auch weiterhin Versammlungsraum der Gläubigen, Ort für Gottesdienste, Trauerfeiern, Taufen sowie Hochzeiten sein kann.

Der Förderverein St. Nikolai zu Bauer e.V. hat sich die Sanierung der Kirche zum Ziel gesetzt und mit Hilfe von Spenden, Förderern und Stiftungen schon viel erreicht. Aber noch ist einiges zu tun. Allen bisherigen und zukünftigen Spendern möchten wir ganz herzlich danken.

Helfen auch Sie mit, dieses Kleinod für die Gemeinden Bauer und Wehrland zu erhalten. Unsere Bankverbindung finden Sie unter Spendenkonto.

Herzlichen Dank.

Unsere Kirche ist für Besucher bis Ende April geschlossen.

Tritt ein - Kirche ist offen




Liebe Freundinnen und Freunde von St. Nikolai,

das Jahr neigt sich dem Ende und wir möchten uns bei allen, die unsere kleine Dorfkirche unterstützte haben bedanken.

Wir sind bemüht, die Kirche offen zu halten, um allen einen Blick in das Innere zu ermöglichen, Ruhe in der Kirche zu finden und inne zu halten.

Es freut uns immer sehr, wenn wir merken, wie gut dieses Angebot angenommen wird. Das Gästebuch hat wieder viele nette neue Einträge bekommen. Gerne wurden auch die angebotenen kleinen Mitbringsel (Postkarten, Plakate, Stoffbeutel) gegen eine Spende mitgenommen. Dafür und auch für die gute Unterstützung aller Förderer*innen und Mitglieder*innen von St. Nikolai bedanken wir uns sehr.

Es hat diesmal etwas länger gedauert, bis die nächste Sanierungsmaßnahme angegangen werden konnte. Da wir kostengünstig wirtschaften wollen, haben wir gewartet, bis eine größere Spendensumme zusammen gekommen ist, um gleich zwei Maßnahmen durchzuführen. Das Gerüst, welches wir dazu benötigen, können wir auf diese Weise optimal ausnutzen.

Im kommenden Jahr beginnen wir mit der Sanierung der Wände und mit den Engeln an der Decke geht es auch weiter. Schauen Sie ab und an mal rein und freuen sich mit uns zusammen über die Neuigkeiten.

Ich wünsche allen ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest. Genießen wir etwas Ruhe und besinnen uns.


Mit frohen Grüßen
Birgit Berge, Vorsitzende
Dezember 2019



Pilgerstein Ein großer Stein aus dem Hohen Norden grüßt ruhig am Wegestrand und gibt den Reisenden Orientierung. Er kommt aus Skandinavien, ist schon eine lange Strecke unterwegs gewesen. Vielleicht kam er über Norwegen, Schweden, Finnland und/oder Dänemark, wo heute die Olafswege und Birgittawege (Skandinavische Pilgerwege) verlaufen. Weil diese Gegenden kulturhistorisch sehr interessant sind, hat der Europarat die Olafswege als „Europäische Kulturwege“ anerkannt. Auch in unserer Region am Peenestrom spiegelt sich die interessante Besiedlungsgeschichte Europas wieder. Wer mit aufmerksamen Augen durch die wunderschöne Vorpommersche Natur- und Kulturlandschaft geht oder fährt, entdeckt am Wegesrand so manche Zeugnisse aus längst oder erst kürzlich vergangenen Tagen. Zum Beispiel die vielen Hünen- und Hügelgräber. Hünengräber stammen aus der Jungsteinzeit (vor etwa 4000-5000 Jahren). Die Hügelgräber sind jünger. Sie entstanden zwischen 600 und 1000 n. Ch., in der Zeit der Slawischen Besiedlung. Das Gestein aus Skandinavien war schon immer ein beliebter Bau-und Werkstoff. An zahlreichen Bauwerken aus dem Mittelalter (Kirchen, Klöster, Burganlagen) und aus späteren Epochen (Kopfsteinpflasterwege, Mauern, Feldsteinscheunen, Guts- und Herrenhäuser) wurden diese Steine verwendet. Auch heute noch erfreuen sich die harten Steine großer Beliebtheit. Wer mit allen Sinnen unseren schönen Ort besucht, kann immer etwas entdecken. Ultreia! (Ein alter Pilgergruß - bedeutet vorwärts, immer weiter, aufwärts…) oder Buen camino (einen guten weiteren Weg)